29.01.2021

Heimatverein bereitet Mühlensaison 2021 vor

Im Frühjahr wird das Mühlengelände traditionell mit einem Arbeitseinsatz des Heimatvereins für die Sommer- und Herbstsaison instandgesetzt.  Hierfür hat der Bauhof der Gemeinde Reken in den letzten Tagen Rindenmulch zum  Mühlengelände gebracht. Der Mulch wird beim Arbeitseinsatz über alle Beete auf dem Mühlengelände verteilt. Georg Holthausen als Mühlenbeauftragter des Heimatvereins hofft, dass sich für 2021 die Corona-Pandemie so entwickelt, dass die jährlichen Events des Heimatvereins an der Mühle stattfinden können. Dazu zählen neben dem Maibaum-Aufstellen und dem damit verbundenen Maisingen auch die große Radtour mit anschließendem Biwak.

Mit Rindenmulch, zur Verfügung gestellt vom Bauhof der Gemeinde, werden die Beete auf dem Mühlengelände abgedeckt.

Vorbereitet hat der Heimatverein seinen Likör „Rekske Hundsfot“. Der Likör ist in den letzten Jahren immer beim Heimatfest im Januar in der großen Verlosung  am Abend  untergebracht worden. Leider ist in 2021 auch dieses schöne Traditionsfest der Pandemie zum Opfer gefallen. Der Likör soll nun beim Maibaum-Aufstellen ausgeschenkt werden. Alle Heimatfreunde wünschen sich sehr, dass dieser schöne Brauch stattfinden kann. Jörg Lütkebohmert und Günter Thies, beide Bäckermeister vom Backteam der Rekener Mühle, haben schon tolle Backrezepte herausgesucht, die nur darauf warten, in dem alten Backhues an der Windmühle ausprobiert zu werden. Ebenso wie  der Likör „Rekske Hundsfot“ waren auch die leckeren Brote aus dem Backhues oder die von Tim Hensel im Haus Uphave gebackenen Brote heiß begehrte Präsente der Verlosung auf dem Heimatfest.

Seinen Likör „Rekske Hundsfot“ möchte der Heimatverein beim Maibaum-Aufstellen ausschenken, wenn das Traditionsfest stattfinden kann.

Der Heimatverein hofft, dass die Mühle in 2021 wieder als Standesamt genutzt werden kann. Dies war aufgrund der Einschränkungen durch die Pandemie in 2020 kaum möglich. Jedes Jahr nutzen  viele Brautleute das Angebot des Standesamtes Reken und geben sich in den alten Gemäuern das Ja-Wort. Einen geordneten Saisonverlauf  an den Sonn- und Feiertagen konnte der Heimatverein für das Pandemiejahr noch organisieren. Hierfür gilt allen Mitwirkenden ein besonderer Dank. Für das Jahr 2021 gibt es über die Jugendherberge schon erste Anfragen von Schulklassen für eine Führung in der Mühle. Gerne würde der Verein diesen Wünschen der Schulklassen, die die Windmühlengemeinde besuchen möchten, nachkommen.

Zurzeit beschränken sich die Arbeiten an der Mühle auf die Instandhaltung des Objekts. Die Adventsbeleuchtung wurde noch pünktlich zum ersten Advent vom Bauhof komplett ausgewechselt. So gab es mit der Beleuchtung in der Vorweihnachtszeit keine Probleme. Durch die Brüder Paul und Andreas Korte ist ein neuer Geräteschuppen mit Zuwegung an der Mühle errichtet worden. Er wird für die Gerätschaften zur Pflege des Mühlenareals benötigt. Regelmäßig wird die Mühle belüftet und für ein bis zwei Nächte im Monat beheizt, um die Feuchtigkeit in den über einen Meter dicken Mauern nicht zu groß werden zu lassen und um das alte Inventar und Mobiliar zu pflegen. Wenn die Corona-Krise es zulässt, wartet auf die Männer und Frauen des Vereins zum Frühling trotzdem noch viel Arbeit, um das Rekener Wahrzeichen für Besucher im Sommer herzurichten. (pi/hh)