18.03.2020

Heimat-Preis soll auch 2020 bis 2022 vergeben werden

Nach der erfolgreichen Premiere der Vergabe des Heimat-Preises in der Gemeinde Reken im Jahr 2019 wird beabsichtigt, den Heimat-Preis auch in den Jahren 2020 bis 2022 wieder auszuloben, um das lokale Engagement im Bereich Heimat zu würdigen. Die Preiskriterien müssen durch Beschluss festgelegt werden, da die Landesregierung Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2020 auf die Festlegung eines Schwerpunktes verzichtet hat. Aus Sicht der Verwaltung haben sich die Preiskriterien bewährt, um dem Zweck des Heimat-Preises Rechnung zu tragen: Erhaltung, Pflege und Förderung von Bräuchen, besonderes Engagement für Kultur und Tradition sowie besondere Verdienste um die Heimat.

30. Juni 2019: Bürgermeister Manuel Deitert (l.) übergibt den ersten Rekener Heimat-Preis an den Heimatvereins-Vorsitzenden Bernd Hensel (r.).

Der Heimat-Preis der Gemeinde Reken wird durch das Land Nordrhein-Westfalen aus dem Landesförderprogramm „Heimat-Preis“ mit pauschal 5.000 Euro für kreisangehörige Kommunen gefördert. Alle Rekener Vereine und Projektträger haben die Möglichkeit, sich innerhalb einer Bewerbungsfrist um den Heimat-Preis der Gemeinde Reken schriftlich zu bewerben. Die Jury zur Vergabe des Preises setzt sich zusammen aus den Fraktionsvorsitzenden, dem Bürgermeister und dem 1. Beigeordneten.

Die Verwaltung schlägt vor, die Beteiligung am Projekt „Heimat-Preis“ der Landesregierung Nordrhein-Westfalen auch für die Jahre 2020 - 2022 zu beschließen, da ein solcher Preis das große bürgerschaftliche Engagement und den vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz vieler Rekener Vereine würdigt. Der Schul-, Jugend-, Kultur- und Sportausschuss hat am 17. März daraufhin unisono zugestimmt, die Verwaltung zu beauftragen, die Förderung der Verleihung eines jährlichen Heimatpreises für die Gemeinde Reken im Rahmen der beschlossenen Landesförderung zu beantragen und einen entsprechenden Heimatwettbewerb in den Jahren 2020 – 2022 vorzubereiten und durchzuführen. Diesen Beschlussvorschlag soll der Haupt- und Finanzausschuss HFA am 19. März per Dringlichkeitsentscheidung absegnen, da wegen der Coronavirus-Pandemie derzeit völlig unklar ist, ob die für den 31. März vorgesehene Ratssitzung stattfinden kann. (bv/hh)