08.03.2021

Gemeinde beteiligt sich an den Grünanlagen-Pflegekosten der vier Friedhöfe

Im Verlauf seiner Sitzung vom 4. März hat der Rat auf Empfehlung des Planungs-, Umwelt und Bauausschusses bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung beschlossen, dass sich die Gemeinde Reken mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von 12.500 Euro an den Kosten für die Grünanlagenpflege der vier Friedhöfe der Kirchengemeinde St. Heinrich beteiligt und dass für das Jahr 2020 einmalig rückwirkend ein Zuschuss in Höhe von 12.500 Euro gewährt wird. Die Auszahlungen erfolgen nach Einreichung eines Verwendungsnachweises zum Ende der Haushaltsjahre. Außerdem stimmten die Mitglieder des Rates der außerplanmäßigen Mittelbereitstellung rückwirkend für das Jahr 2020 und für das Jahr 2021 zu.

Insgesamt über 50.000 Quadratmeter groß sind die parkähnlich angelegten vier Friedhöfe der Rekener Kirchengemeinde St. Heinrich.

Das Gremium entsprach damit einem Antrag der Katholischen Kirchengemeinde St. Heinrich, die eine Gemeinde-Beteiligung in Höhe von 12.500 Euro an den jährlichen Gesamtpflegekosten in Höhe von 48.300 Euro für die Grünanlagen der Friedhöfe mit einer Gesamtgröße von über 53.000 qm beantragt hatte. Die Begründung war, dass größere Teilflächen der in freiwilliger Trägerschaft der Kirchengemeinde befindlichen Friedhöfe nicht als Grabflächen genutzt, sondern sind mit Bäumen, Sträuchern und Rasenflächen sowie mit befestigten Flächen und Wegen für die Allgemeinnutzung vorgehalten werden und somit einen ökologischen Mehrwert für die Bevölkerung darstellen.

Dazu bekräftigte Bürgermeister Manuel Deitert: „Die Rekener Friedhöfe haben einen parkähnlichen Charakter und sind ein viel genutzter und wirklich wichtiger Rückzugs- und Besinnungsort für die Angehörigen, die Familien und die Freunde der dort beerdigten Mitbürgerinnen und Mitbürger aus allen Konfessionen. Eine jährliche Gemeinde-Beteiligung von 12.500 Euro an den Pflegekosten bei insgesamt mehr als 50.000 Quadratmetern Friedhofsflächen nicht zu hoch. Außerdem möchte ich betonen, dass es eigentlich eine kommunale Aufgabe ist, Friedhöfe zu betreiben und zu unterhalten. Wir haben Glück, dass die Kirchengemeinde diese Aufgabe übernimmt und dass die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kirche in Reken sehr gut funktioniert und geprägt ist von einem Miteinander.“ (hh)