24.10.2019

Eine erlebnisreiche Wallfahrt in die Toskana

„Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben“ wusste schon Kurt Tucholski. Wie schön und bunt das Leben sein kann, erfuhren 47 Junge und Junggebliebene im Alter von 6 bis 79 Jahren auf einer Wallfahrt, Pilgerfahrt und Kulturreise der Kirchengemeinde St. Heinrich in die Toskana. In guter Stimmung und dank Ulla Ahlte mit guter Verpflegung ging es mit dem Bus los. Im Verlauf der Fahrt übernahm Pastor Thomas Hatwig das Steuer, so dass nichts mehr schief gehen konnte. Etwas müde nach der langen Nachtfahrt, aber voller Vorfreude kam die Reisegruppe am nächsten Tag in Montecatini Terme an.

Gruppenbild mit 47 Rekenerinnen und Rekenern von einer Kulturreise der Kirchengemeinde St. Heinrich in die Toskana.

Dieser größte toskanische Kurort war ein optimaler Ausgangspunkt für die weiteren Ausflüge und konnte in einem ersten Rundgang erkundet werden. Die vielen Jugendstilbauten und Thermen, ein großer Park und das wunderschöne, auf dem Berg gelegene mittelalterliche Bergdorf „Alta“ prägen die Stadt. Am Abend besuchten alle gemeinsam eine italienische Sonntagsmesse in der Basilika Santa Maria Assunta. Im Verlauf der Woche zeigte sich die Toskana mit ihren sanften Hügeln, den Weinbergen und Zypressen sowie wunderschönen Städten bei herrlichstem Sonnenschein von ihrer besten Seite. Jeden Morgen starteten die Teilnehmer nach einem Impuls mit Gebet und Gesang unter freiem Himmel in einen schönen neuen Tag.

Die gute Stimmung im Bus wurde auch nicht durch Verspätungen getrübt, sondern ganz im Gegenteil, durch Karaoke-Einlagen dann noch gehoben. Auf dem von Gundula Homann gestalteten Programm standen außerdem der Besuch der mittelalterlichen Stadt Lucca und eine Fahrt ans Meer nach Viareggio an. In Siena feierten alle gemeinsam eine Messe in der wunderschönen Kirche „Santa Maria della Scala“ direkt gegenüber des Domes. In Pisa beeindruckte der Platz der Wunder mit dem schiefen Turm und in Florenz die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und unzähligen Kulturschätze.

Hier gab es auch noch die Gelegenheit zu einem Treffen mit Pater Joby, der einige Zeit in unserer Kirchengemeinde in Reken tätig war. Das mittelalterliche San Gimignano überzeugte durch die wunderschöne Altstadt, die hohen Geschlechtertürme und das beste Eis der Welt. Typisch toskanisches Flair erlebten die Reisenden am letzten Tag dann beim Besuch des Marktes in Pistoia. Diese erlebnisreiche Reise mit Gott und der Erfahrung von Gemeinschaft, das gemeinsame Beten, Singen und Lachen wirken sicher noch lange bei allen Teilnehmern im Alltag nach. (pi/hh)