16.06.2020

Betriebsausschuss beschließt Corona-Sicherheitskonzept für das Freibad

Nach der Lockerung des coronabedingten Shutdowns hat das Rekener Freibad seine Pforten als eines der ersten Schwimmbäder in Nordrhein-Westfalen unter Beachtung von besonderen Abstands-, Hygiene- und Zugangsvorschriften bereits am 20. Mai geöffnet. In einer Sitzung des Betriebsausschusses berichtete Claudia Tepferd jetzt über die in drei Wochen gesammelten Erfahrungen sowie über Anregungen zur Anpassung des Konzeptes, die sich aus der Praxis ergeben haben. Nachdem die Badleiterin sowie Carsten Hövekamp als Betriebsleiter die Fragen der Damen und Herren des Gremiums zu dem modifizierten Sicherheitskonzept beantwortet hatten, wurde dem Entwurf unisono und parteiübergreifend zugestimmt.

Damit sich die Badegäste beim Schwimmen nicht zu sehr annähern, sind die Bahnen voneinander getrennt.

Demnach bleibt es dabei, dass nur Jahreskarteninhaber (Einzel-, Familien- und Feuerwehrkarten) das Bad nutzen können. Durch das Einlesen der Karten am Badeingang und Auslesen am Ausgang wird automatisch die vorgeschriebene Kontaktdatenerfassung für eine mögliche Infektionskettenrückverfolgung realisiert. Für Personen und Familien mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Reken sind die Jahreskarten weiterhin im Bürgerbüro des Rathauses zu erhalten.  Neu ist, dass zusätzlich alle Schüler*innen der Rekener Schulen sowie deren jeweilige Familie bei Vorlage ihres Schülerausweises eine Jahreskarte erwerben können.

Um die Abwicklung noch zügiger als bisher zu gestalten, ist ein zweiter Arbeitsplatz für den Verkauf der Karten eingerichtet worden. So werden Wartezeiten minimiert und unnötiger Kontakt wird vermieden. Momentan sind knapp 2.075 Jahreskarten in Umlauf. Mit der Zustimmung zu dem neuen Konzept wurde eine Obergrenze von 3.000 Karten in Kraft gesetzt, auch mit Hinblick auf die im Herbst startende Hallenbad-Saison.

Ansonsten ist das Corona-Betriebskonzept für das Freibad durch den Betriebsausschuss nicht verändert worden. Es sieht nach wie vor Abstands- und Hygieneregeln mit verstärkten Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen vor, dazu eine Begrenzung der Personenzahl auf 90 für die gleichzeitige Nutzung der Wasserbecken. Zur Sicherstellung der umfangreichen Schutzmaßnahmen bleibt der Personaleinsatz im Bad erhöht. Schließfächer sind nicht nutzbar, die Toiletten, Umkleiden und Duschen sind unter Wahrung der Abstandsregelungen geöffnet. Im Gebäude und an Verkaufsstellen bleibt das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes vorgeschrieben, und die Bahnen im Schwimmerbecken sind getrennt, so dass sich die Gäste nicht in die Quere kommen. (hh)