16.04.2021

Baugebiet Wilkenheide: PUBA stimmt für Änderungen und Bürgerversammlung

Der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss (PUBA) der Gemeinde Reken hat am 4. Dezember 2019 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 502 "Wilkenheide" (in Maria Veen, an der K12 in Richtung Hülsten) als vereinfachtes Verfahren gefasst, da die grundsätzlichen Voraussetzungen dafür vorlagen. Da sich die Rechtsprechung und Verfügungen der Bezirksregierungen zwischenzeitlich deutlich geändert haben, empfahl die Verwaltung den Damen und Herren des Fachausschusses während dessen Treffen vom 13. April zusammen mit dem Stadtplaner Carsten Lang vom Coesfelder WoltersPartner-Büro, den Verfahrensablauf jetzt in ein sogenanntes Vollverfahren abzuwandeln und den Flächennutzungsplan entsprechend zu ändern.


Auf dieser Fläche an der K12 in der „Wilkenheide“ in Maria Veen ist der Bau von circa 28 Einfamilien- und Doppelhäusern auf einer Fläche von 1,84 Hektar geplant.

Diesem Vorschlag zur Anpassung des Aufstellungsbeschlusses folgten die Politiker mehrheitlich bei zwei Gegenstimmen. Einstimmig erfolgten die Beschlüsse zur Unterrichtung der Öffentlichkeit sowie der Einholung von Stellungnahmen. Einstimmig wurde darüber hinaus beschlossen, der Öffentlichkeit den Entwurf des ebenfalls modifizierten Bebauungsplanes im Rahmen einer Bürgerversammlung spätestens vor dem Satzungsbeschluss detailliert vorzustellen.

In dem 1,84 Hektar großen Baugebiet „Wilkenheide“ sollen rund 28 Bauplätze für Einfamilien- und Doppelhäuser geschaffen werden, für die sich über 50 Bewerber gemeldet haben. Die Wohngebäude dürfen eine Firsthöhe von maximal 9,50 Metern nicht überschreiten und müssen eine Dachneigung zwischen 25 und 40 Grad aufweisen.

Von Teilen der Öffentlichkeit sind Bedenken gegen die Ausweisung des Baugebietes geäußert worden, insbesondere aufgrund der dadurch zu erwartenden zusätzlichen Verkehrsbewegungen. Dem Wunsch der Bürger wurde gefolgt durch eine auf 5 Meter verjüngte Straße im Bereich der Wallhecke und der Ausweisung einer damit verbundenen zusätzlichen Verkehrsberuhigung. Außerdem wurde im östlichen Randbereich des Plangebietes eine 2,50 Meter hohe Lärmschutzwand festgesetzt, um die Baugrundstücke vor Lärmimmissionen durch den Straßenverkehr der Kreisstraße 12 zu schützen. (hh)