Karnevalsmesse: Predigt als Büttenrede

Auch zu seinem 25. Geburtstag hat der Rekener Karnevalsverein R.K.V. die heisse Phase der närrischen Zeit wieder mit einer Karnevalsmesse am zweiten Februar-Sonntag in St. Heinrich eröffnet. Zum Auftakt um 10 Uhr marschierte das Prinzenpaar Britta I. (Nienhaus) und Prinz Oliver I. (Koch) mit den Messdienerinnen und Messdienern, mit den Mädels der Minigarde, der Juniorgarde und der Tanzgarde, mit den Musketieren, dem Vorstand und der Vereinskapelle in die sehr gut besuchte Kirche ein.

Angeführt von der Vereinskapelle marschiert der R.K.V. zur Karnevalsmesse in St. Heinrich ein.

Für die passende musikalische Untermalung sorgten die Karnevalsmusiker in Kooperation mit den Mini- und den Maxifinken unter der Leitung von Udo Nobis, und auch der von Pater Cyril Stephen unterstützte Pastor Thomas Hatwig trug maßgeblich zum Gelingen der außergewöhnlichen Messe bei. Zu seiner Predigt setzte er sich eine Narrenkappe des R.K.V. auf den Kopf, und er hielt die Predigt komplett in Schüttelreimen wie eine richtige Büttenrede. „Heute mal nicht Amen, sondern Reken Helau“, sagte der aufgeschlossene Geistliche zum Ende seiner Ausführungen, wofür er einen großen Applaus von den Besucherinnen und Besuchern erhielt. (hh)

Mit der Narrenkappe auf dem Kopf, in Schüttelreimen und in Form einer Büttenrede hält Pastor Thomas Hatwig seine Predigt.

Pater Cyril Stephen, Prinz Oliver I., Prinzessin Britta I. und Pastor Thomas Hatwig (v.l.n.r.) beenden die Karnevalsmesse mit einem dreifachen „Reken Helau“.