innogy Klimaschutzpreis verliehen

Mit vorbildlichen Aktionen setzen sich Schulen und Kindergärten in Reken für den Umwelt- und Klimaschutz ein. Das besondere Engagement wird mit dem innogy Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Bürgermeister Manuel Deitert und die innogy Kommunalmanagerin Monika Schürmann überreichten den Preisträgern heute ihre Urkunden. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 1.000 Euro stellt innogy SE.

Die innogy Kommunalmanagerin Monika Schürmann (r.) und Bürgermeister Manuel Deitert (l.) überreichen die Klimaschutzpreise 2019 an - v.l.n.r. - Daniela Bude-Kleen (für die Ellering-Schule), an Hendrik Schiller und Ruth Brambrink (für die Antoniusschule) sowie an Franziska Egtermeyer (für die Brückenschule). Die Urkunde der Michaelschule nimmt Bürgermeister Deitert stellvertretend entgegen.

„So viel Müll – Einfälle statt Abfälle“ – unter diesem Motto startete die Antoniusschule im Frühjahr eine Projektwoche für Schüler aller Jahrgangsstufen. Das Ziel: gemeinsam mit den Kindern Möglichkeiten erarbeiten, wie Müll vermieden, entsorgt und recycelt werden kann. In verschiedenen Projektgruppen wurden einzelne Schwerpunkte gesetzt, beispielsweise müllvermeidendes Einkaufen im Supermarkt, Basteln mit nicht mehr benötigten Materialien oder das Einüben eines Theaterstücks zum Thema „Müll im Wald“. Ein Ergebnis der Projektwoche ist, dass anfallendes Altpapier nun in den Klassenräumen getrennt gesammelt und regelmäßig von den Kindern zum Papiercontainer gebracht wird, damit es recycelt werden kann.

Auch die Elleringschule beschäftigte sich mit dem Thema Recycling. Im Fokus stand besonders die Diskussion über Einwegplastik. In ihrem Projekt „Auffüllen statt zumüllen“ haben Schüler gemeinsam Ideen zur Vermeidung von Einwegartikeln erarbeitet. Als Vorbild für die Kinder haben zunächst die Lehrer ihre Getränkelieferung auf Glasflaschen umgestellt, was auch die Kinder ermuntern soll Glas- oder Mehrweg- statt Einwegflaschen mitzubringen. Auch das Thema „Trinkwasser aus dem Wasserhahn“ wurde behandelt, und die Kinder sind dazu angehalten worden, ihre Trinkflaschen am Wasserhahn wieder zu befüllen. Die Viertklässler verzichten zudem bereits seit einiger Zeit auf Plastikstrohhalme für den Schulkakao.

Die Schüler der Michaelschule möchten in ihrem Projekt zum Thema Müllvermeidung und Recycling den Tieren helfen. Deshalb entschieden sie sich dafür, ein Vogelfutterhäuschen zu bauen, welches zum Großteil aus recycelten Konservendosen besteht. Im Kunstunterricht wurden die Futterhäuschen von den Schülern selbstständig gebastelt und anschließend gemeinsam mit dem Hausmeister auf dem Schulhof angebracht. Nun warten die Kinder gespannt auf die heimischen Vögel, die auf der Suche nach Futter hoffentlich auf dem Schulhof vorbeischauen.

Auch die Brückenschule beschäftigte sich mit dem Thema Klima und hat im letzten Jahr ein Bienenprojekt ins Leben gerufen. Die Schüler bauten ein großes Bienenhotel und füllten Tüten mit Samen. Diese „Wundertüten“ wurden anschließend auf dem Schulfest erfolgreich verkauft. Dadurch lernen die Kinder einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt. „Ich freue mich, dass sich die Kinder im Kindergarten und in der Schule schon so ausgiebig mit dem Umweltschutz auseinandersetzen. Gerne verleihe ich ihnen dafür den innogy Klimaschutzpreis. Ein solcher Einsatz hat eine Belohnung verdient und motiviert hoffentlich dazu, weiterhin behutsam und rücksichtsvoll mit der Umwelt umzugehen“, betont Monika Schürmann.

Seit 2006 würdigt der innogy Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld und bringt sie in die Öffentlichkeit. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits mehr als 4.000 Projekte ausgezeichnet. Der Klimaschutzpreis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt. Das Preisgeld stellt innogy, die Kommune wirbt bei ihren Bürgern für eine Teilnahme an dem Wettbewerb. Ein wichtiges Kriterium ist zum Beispiel, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient. (pi/hh)