Rekener Kläranlagen reinigten insgesamt 1.172.255 Kubikmeter Abwasser

Am Dienstag, 19. November, ist Welttoilettentag. Anlässlich dieses Jahrestages gibt der Lippeverband wie in jedem Jahr bekannt, wie viel Abwasser im Vorjahr in seinen Kläranlagen gereinigt wurde: Insgesamt wurden 2018 in den Kläranlagen des Lippeverbandes auf dem Gemeindegebiet von Reken 1.172.255 Kubikmeter Abwasser gereinigt. Im Vorjahr waren dies noch 1.363.696, also 191.441 Kubikmeter weniger.

In der Kläranlage Reken des Lippeverbandes wurden im Jahr 2017 demnach 948.949 Kubikmeter Abwasser (im Vorjahr: 1.124.767) auf hohem technischem Niveau gereinigt, in der Kläranlage Maria Veen waren es 223.306 Kubikmeter (im Vorjahr: 238.929).

Lippeverband weist darauf hin: Alte Medikamente gehören nicht in die Toilette, sondern in den Hausmüll!
Der Lippeverband nutzt den Welttoilettentag, um darauf hinzuweisen, was alles nicht in der Toilette entsorgt werden darf. Dazu gehören neben Hygieneartikeln unter anderem auch Altmedikamente: Die sogenannten Spurenstoffe können auch in modernen Kläranlagen nicht restlos herausgefiltert werden, sie belasten daher die Gewässer und schädigen die Fauna in den Bächen und Flüssen.
In Essen führte die Emschergenossenschaft, die „Schwester“ des Lippeverbandes, daher die Sensibilisierungskampagne „Essen macht’s klar“ durch. Die Bevölkerung wurde dadurch darauf aufmerksam gemacht, dass nicht verbrauchte Medikamente in den regulären Hausmüll gehören – denn dieser wird verbrannt, die Kläranlagen bleiben verschont!

Die Kampagne „Essen macht’s klar“ gilt als Modellprojekt. Denkbar ist, dass sie später auch auf andere Städte und Gemeinde, wie etwa Reken, übertragen wird. Im kommenden Jahr führt der Lippeverband die Kampagne in Nordkirchen durch. (pi/msc)