Michaelschule: beim Vorlesetag dabei!

Das Konzept des 2004 von DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn  Stiftung initiierten bundesweiten Vorlesetages: Jeder liest an diesem Tag anderen vor. Zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Büchereien oder auch an völlig ungewöhnlichen Orten. Die Aktion findet jeweils am dritten Freitag im November eines jeden Jahres statt und hat sich inzwischen zum größten Lesefest der Bundesrepublik Deutschland entwickelt.

Ein ganz spannender Ort beim Vorlesetag ist der Tresorraum der Volksbank in der Hohen Mark, in dem Marie Looks (Mitte) den Kindern vorliest.

Ziel des begrüßenswerten Projektes ist es, Freude und Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und den Nachwuchs frühzeitig mit dem geschriebenen und erzählten Wort vertraut zu machen. Zur mittlerweile 16. Auflage des Events schenkten viele ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser über 600.000 jungen Zuhörern im ganzen Land ein wenig ihrer Zeit und ließen spannende Geschichten lebendig werden.

Im Sitzungszimmer des Rathauses, wo sonst in den Ausschusssitzungen heftig diskutiert und argumentiert wir, hören alle ganz entspannt dem Hauptamtsleiter Stefan Nienhaus zu.

Auch die Michaelschule beteiligt sich seit langem am Vorlesetag. Den Groß Rekener Grundschüler*innen wurde in der St. Heinrich-Kirche von Elisabeth Stein, im Pfarrheim (Ute Golles) und in der Bücherei St. Heinrich (Janine Lauer), in der Mühle (Mechtild Holthausen), im Rathaus (Stefan Nienhaus), in der Fahrschule Schafeld (Andreas Schafeld), in der Sekundarschule (Christine Neubus), in der Friedenskirche (Cornelia Fleischer) und im Feuerwehrgerätehaus (Georg Holthausen) sowie in der Volksbank in der Hohen Mark (Marie Looks) vorgelesen.

Georg Holthausen, Leiter der Rekener Rettungswache, liest den Kindern spannende Geschichten in einer der Fahrzeughallen des Feuerwehr-Gerätehauses vor.

„Ziel der Initiative ist es, ein öffentliches Zeichen für das Lesen und Vorlesen zu setzen und Kinder bereits früh mit Geschichten in Kontakt zu bringen“, stellt die kommissarische Michael-Schulleiterin Elene Nienhaus-Flecke fest und betont, dass die Lesefreude wie die Lesekompetenz wichtige Grundlagen für einen gelingenden Bildungs- und Lebensweg von Kindern seien. (hh)

Die Mädchen und Jungen der 4c gruppieren sich zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Elena Nienhaus-Flecke (hinten r.) um die Vorlesepatin Mechtild Holthausen (Mitte).