PUBA empfiehlt: Wirtschaftsweg für den Radverkehr befestigen

Am 4. September hat der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss (PUBA) der Gemeinde Reken einstimmig beschlossen, dass die Befestigung eines Wirtschaftsweges für den Radfahrverkehr - beginnend von der Frankenstraße bis zum Mühlenweg - geplant und durchgeführt und dass die dafür erforderlichen Haushaltsmittel in Höhe von 40.000 Euro überplanmäßig bereitgestellt werden sollen. Die neue Wegeverbindung trägt zur Forcierung des Radfahrverkehrs, somit zur Reduzierung des Pkw-Verkehrs und in der Folge zur Senkung der CO2-Emissionen in Reken bei. Die endgültige Entscheidung wird der Gemeinderat am 11. September während seiner um 17 Uhr beginnenden öffentlichen Sitzung im RekenForum treffen.

Die Aufnahme von der diesjährigen Kulinatour zeigt einen Streckenabschnitt des Wirtschaftsweges, der von der Frankenstraße bis zum Mühlenweg auf einer Länge von rund 750 Metern für den Radverkehr befestigt werden soll.

Das bestehende Wegesystem zweigt in südlicher Richtung von der Frankenstraße in Bahnhof Reken ab. Zunächst verlaufen etwa 150 m Weg entlang des Reitzentrums Reken. Es schließt sich ein etwa 150 m langer Schotterweg durch den Kiefernforst an, der sich außerhalb des Waldbestandes auf rund 230 m Strecke als Sandweg fortsetzt. In der Gemarkung Klein Reken verläuft der vorhandene Sandweg auf 180 m in westliche Richtung, bevor er als grober Schotterweg auf 175 m Länge in südlicher Richtung weiterführt.

Im Zuge der Maßnahme wird der Radweg auf insgesamt circa 750 m Länge durch eine wassergebundene Decke befestigt. Die Baubreite des Weges beträgt 2,30 bis 3,00 m. Als Unterbau wird bauhofseitig Recycling-Material in einer Stärke von 10 cm unterhalb der Hartkalksteinschicht und der Dolomit-Sanddecke eingebaut. Beabsichtigt ist, die Radwegemaßnahme im Wesentlichen in Eigenleistung durch den Bauhof ab Oktober 2019 durchzuführen. Dennoch bedarf die Ausführung den Zukauf von Baumaterial und die Anmietung von Baumaschinen, woraus sich die erforderlichen Finanzmittel in Höhe von etwa 40.000 Euro erklären.

Das Vorhaben leitet sich aus der Funktion der Gemeinde Reken als staatlich anerkannter Erholungsort und als Radlerparadies (Sieger im bundesweiten ADFCFahrradklimatest 2014-2016-2018) mit idyllischen und abwechslungsreichen Radtouren ab. Der zu befestigende Streckenabschnitt gewährt Radfahrern den direkten Anschluss an die Rote Route der 5-Herzen-Tour der Gemeinde. Die Befestigung des Radweges durch eine wassergebundene Decke bedeutet insbesondere eine infrastrukturelle Verbesserung des Komforts für Fahrradfahrer, die im Landschaftsraum Rekener Berge unterwegs sind. So bietet der Radweg ebenfalls Anschluss an die überregionale BahnLandLust-Radroute sowie die Naturpark Hohe Mark-Route, die in südlicher Richtung auf dem asphaltierten Mühlenweg verlaufen. (bv/hh)