Spaß mit Skulpturen

Die Rekener „Farbmühle“ hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, die gestaltende Kunst zu fördern und die Bevölkerung in und um Reken durch öffentlichkeitsnahe Aktionen einzubinden. Die Beschäftigung von Vereinsmitglieder mit gehandicapten Menschen auf ehrenamtlicher Basis gehört zu den festen Arbeitsgebieten. Ein solches, von der auf Skulpturen spezialisierten Marion Schwalvenberg und von Jacqueline Menke initiiertes Projekt fand jetzt im Atelier PunktKommaStrich statt, seit 2013 die feste Heimat der rührigen Künstlervereinigung. Unter der Anleitung und mit der fachlichen Hilfestellung von vier Farbmüllerinnen und zwei auswärtigen Künstlerinnen beschäftigten sich fünf Bewohnerinnen und Bewohner des Benediktushofes zum allerersten Mal mit dem Thema Skulpturen.

„Skulpturenpark“ im PunktKommaStrich - jetzt fehlt nur noch der finale Anstrich bis zur endgültigen Fertigstellung der Objekte.

Zunächst formten die Teilnehmer im Stile von zwei vorgefertigten Testobjekten an einer in einen Steinsockel eingelassenen Metallstange mit Alufolie eine Figur, die im nächsten Schritt mit Krepppapier umwickelt wurde und so nach und nach konkrete Formen annahm. Anschließend bestrichen alle die so entstandenen Körper mit dem Kleber Powertex, der schnell aushärtet und hart wie Stein wird. Im letzten Arbeitsgang werden die Plastiken dann mit Acrylfarbe nach eigenem Gusto von den „Neu-Künstler*innen“ farblich gestaltet. „Alle teilnehmenden Frauen und Männer aus dem Benediktushof waren begeistert von dem Skulpturen-Nachmittag, und auch die unterstützend mitwirkenden Helferinnen hatten ihren Spaß“, stellt Jacqueline Menke fest und fügt hinzu: „Klar, dass die Kunstwerke mit nach Hause genommen werden dürfen!“ (hh)

Bewohnerinnen und Bewohner des Benediktushofes nehmen an einem Skulpturen-Workshop der Farbmühle teil.