02.03.2019

Antoniusschule in Bewegung

Der erste Freitag im März war für die Antoniusschule ein ganz besonderer Tag. Am „Tag der Vereine“ war die ganze Schule sportlich unterwegs. Lehrer Markus Schlottbohm von der Antoniusschule hatte die Idee, seine Schüler und die Rekener Vereine zueinander zu führen. „Daraus entstand der Tag der Vereine, der in diesem Jahr in erweiterter Form seine zweite Auflage fand. Nachdem ich im Vorfeld den Kontakt zu Trainern von 16 Vereinen hergestellt hatte, gab es von den Verantwortlichen sofort Rückendeckung und große Bereitschaft, diesen Tag durchzuführen. Alle angesprochenen Vereine signalisierten schnell, dass sie gerne bereit waren, Trainer, Betreuer und zum Teil auch ihre Sportstätten für diesen Tag bereitzustellen“, schildert Initiator Schlottbohm.

Fast 170 Schüler der Antoniusschule trafen sich um 8 Uhr auf dem Schulhof, um mit dem Sportevent zu starten. Nachdem sich die Kinder in ihren Gruppen zusammengefunden hatten, ging es mit einem Betreuer der Antoniusschule in Bussen zu den unterschiedlichen Veranstaltungsorten. Voraussetzung bei der Wahl der Sportarten war es, dass die Kinder die gewählte Sportart noch nicht im Verein ausüben. An der Antoniusschule wurden Tischtennis und Schach gespielt sowie mit einer Trainerin coole Bewegungen beim Hip Hop-Tanz eingeübt.

Am Rehazentrum in Maria Veen nahm eine Gruppe beim Bogenschießen Pfeil und Bogen in die Hand. In der Rathausturnhalle teilten sich die Handballer und Volleyballer eine Halle, während in der Halle des Vereins- und Bildungszentrums geturnt wurde. Die Frisbee Golfer nutzten das überwiegend trockene Wetter, um die Scheiben in ihr Ziel zu bekommen, und in der Erlebniswelt Sport fanden Badminton, Fußball, Life Kinetik und Tennis statt. Das Hallenbad, die Reithalle, die Judohalle und der Sportplatz (Leichtathletik) wurden für weitere Sportarten genutzt. So wurden alle Antoniusschüler über drei Stunden von ausgebildeten und erfahrenen Trainern mit den jeweiligen Sportarten bekannt gemacht.

Bei Gesprächen mit den Vereinsvertretern zeigte sich, dass es bei diesem Projekt für alle Beteiligten nur Vorteile gibt. So sehen die Vereine diesen Tag als Möglichkeit, sich zu präsentieren und Werbung in eigener Sache zu machen. Die Schule kann Kontakte knüpfen und sportliches Potential für ihren Schulalltag hinzugewinnen und nutzen (Volleyball-AG, Sportkurse, Fördermöglichkeiten bei verschiedenen Sportarten, etc.). Außerdem freut sich die Schule über Schüler, die sich in ihrer Freizeit bewegen und sich bei einem Verein anmelden. Eine Übersicht über die Kontaktinformationen aller beteiligten Vereine wurde hierzu zusammengestellt und an die Antoniusschüler verteilt .Die Kinder als größte Gewinner konnten ihren sportlichen Horizont erweitern und möglicherweise ihren Sport finden.

Am Ende trafen sich dann alle auf dem Schulhof der Antoniusschule, um eine Hip Hop-Vorführung und andere Ausschnitte aus den einzelnen Sportarten anzuschauen. Jeweils zwei Kinder aus allen Gruppen berichteten den anderen Schülern von ihrem Vormittag. So bekamen alle einen kurzen Überblick über diesen besonderen Tag, der kaum mehr hätte bieten können. Begeistert gingen alle Kinder in das lange Karnevalswochenende. Organisator Markus Schlottbohm, die Vereine und alle Mitwirkenden waren sich einig, dass es in zwei Jahren zu einer Neuauflage diese Events kommen muss. (pi/hh)

170 Schüler*innen, 16 Vereine und ebenso viele Sportarten prägen einen beispielhaften „Tag der Vereine“ an der Antoniusschule.