26.09.2019

»fit4future« an der Brückenschule

Mehr Bewegung, ausgewogene Ernährung, eine stressfreie, positive Lernatmosphäre und die Schaffung einer gesunden Lebenswelt Schule: das sind die Ziele der bundesweiten Gesundheits-Präventionsinitiative fit4future der Cleven-Stiftung und der DAK-Gesundheit, die im April 2016 an den Start gegangen ist. Von der wissenschaftlich entwickelten und fortlaufend verbesserten Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn profitieren Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 19 Jahren in drei eigenständigen Programmen.

Eine von neun Stationen beim fit4futre-Tag an der Brückenschule ist das Dosenwerfen.

Dank fit4future können 600.000 Kinder an 2.000 Grund- und Förderschulen sowie an Kitas jeweils drei Jahre lang bis zum Ende des Schuljahres 2021 an dem abwechslungsreichen Programm teilnehmen. Seit Beginn des Schuljahres 2019/20 ist auch die Maria Veener Brückenschule in das Projekt eingebunden, hat am letzten September-Donnerstag jetzt erstmals einen kompletten fit4future-Tag anstelle des normalen Unterrichts veranstaltet.

Beim Zuckerquiz müssen die Kinder erraten, wie viele Zuckerwürfel sich in verschiedenen Getränken und Lebensmitteln verstecken.

Simone Wirtz und Jan Dulisch vom Kollegium der LWL-Förderschule am Marianne-Barisch-Weg absolvieren zurzeit eine von der DAK finanzierte zweijährige Ausbildung zu Gesundheitscoaches. Sie haben die Aktion mit Hilfe von Lisa Freund und Holger Maurer vom Fachbereich Schule der Stadt Dortmund sowie mit der Unterstützung durch alle Kolleginnen und Kollegen der Brückenschule organisiert und durchgeführt.

Simone Wirtz (l.), die sich zurzeit zusammen mit ihrem Kollegen Jan Dulisch zum Gesundheitscoach ausbilden lässt, erläutert den Kids den Ablauf der verschiedenen Aktionen.

Hierzu verwandelten sich die Turnhalle, das Lehrerzimmer, die Pausenhalle und einige Fachräume in einen aus neun Stationen bestehenden Parcours zu den Bereichen Ernährung, Bewegung und Brainfitness. All diese, mit zahlreichen Aufgaben gespickten Herausforderungen vom Zucker- und Ernährungsquiz über Riechen, Dosenwerfen, Zahlsuchen, Becherstapeln, Sackhüpfen und Seilchenspringen bis hin zur Tennisballstaffel mußten von insgesamt neunzehn, jahrgangsübergreifend gebildeten Teams bewältigt werden.

Am Ende stand aus jeder Stufe ein Sieger fest, und alle Schüler*innen bekamen zur Erinnerung eine Teilnahmeurkunde. Doch darum ging es erst in zweiter Linie, wie die Rektorin Dr. Britta Demes bekundet: „Bei fit4futue geht es nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Der Spass, etwas gemeinsam in einer Gruppe zu unternehmen, steht für die Kinder eindeutig im Vordergrund.“ Das bestätigt der zwölfjährige Tim kurz und knapp mit nur zwei Worten: „Echt super!“ (hh)