Engagement gegen Corona - Gemeinde Reken bittet Ehrenamtliche, Mund-Nase-Tücher zu nähen

Immer mehr Menschen tragen derzeit Mund-Nasen-Schutzmasken bei ganz alltäglichen Dingen, nicht nur in Gesundheits- oder Pflegeberufen, der Betreuung oder dem Rettungsdienst. Professioneller Mund-Nasen-Schutz ist derzeit kaum erhältlich und sollte dem medizinischen und pflegerischen Personal vorbehalten sein.

Wie eine Alternative hergestellt werden kann, sieht man am Beispiel der Feuerwehr der Stadt Essen, die eine einfache Anleitung dafür zur Verfügung stellt. Sie erklärt die Herstellung schrittweise mithilfe von Bildern.

Viele Rekenerinnen und Rekener haben bereits das Angebot gemacht, selber Mund-Nase-Tücher zu nähen. Im Kampf gegen die immer noch viel zu schnelle Ausbreitung des Corona-Virus können diese Masken gute Dienste leisten, da sie die Verteilung von Tröpfchen reduziert, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen. Diese selbst genähten Exemplare können dann an z.B. Freunde, Verwandte oder Nachbarn verteilt werden.

Wer seine selbstgenähten Tücher den Rekener Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen zukommen lassen möchte, hat die Möglichkeit, seine Tücher in dafür vorgesehenen Sammelbehältern abzugeben. Diese stehen seit dem 03.04.2020 an folgenden Standorten für die Sammlung bereit:

  • Edeka Schöttler Groß Reken
  • Edeka Schöttler Maria Veen
  • Edeka Heils Bahnhof Reken
  • Avia Tankstelle Schleking in Klein Reken

Die Sammelbehälter werden von der Gemeinde Reken regelmäßig geleert und die Masken hygienegerecht gewaschen, bevor sie dann bedarfsgerecht an alle Rekener Pflege- und Betreuungseinrichtungen verteilt werden.

Bei der Verwendung von selbst hergestellten Mund-Nasen-Tüchern ist folgendes zu beachten:

  • Der Stoff ist kein „Viren-Filter“
  • Die Masken schützen nicht den Träger vor Ansteckung, sondern nur sein Gegenüber und das auch nicht zu 100%
  • Die Benutzung erfolgt immer auf eigene Gefahr