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Brauchtumsfeuer / Osterfeuer

Für viele Menschen gehört zu einem gelungenen Osterfest auch ein Osterfeuer. Damit die Brauchtumsfeuer nicht zur Gefahr für Mensch und Umwelt werden, sollten auf jeden Fall einige Regeln beachtet werden.

Nachfolgend die festen Regeln für die sogenannten "Brauchtumsfeuer":
Das Abbrennen von Osterfeuern stellt eine Ausnahme vom grundsätzlichen Verbot des  Verbrennens von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallentsorgungsanlagen dar.
Prinzipiell ist gegen diesen Brauch nichts einzuwenden, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden:

  • Osterfeuer sind vor ihrer Durchführung beim Ordnungsamt der Gemeinde bis spätestens 4 Tage vor Ostersonntag mit Benennung eines Verantwortlichen schriftlich anzuzeigen. (Formulare siehe unten)
  • Das Feuer muss ständig von zwei Personen, von denen eine Person das 18. Lebensjahr vollendet hat, beaufsichtigt werden, bis Feuer und Glut erloschen ist.
  • Osterfeuer sind grundsätzlich so zu gestalten und abzubrennen, dass die Nachbarschaft nicht unzumutbar belästigt wird, das heißt es darf nur unbehandeltes, naturbelassenes Holz oder von Blättern befreiter Baum- oder Strauchschnitt verbrannt werden, und das Holz sollte möglichst trocken sein. Beschichtetes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz hat im Osterfeuer nichts zu suchen.
  • Im Sinne des Brauchtums werden Osterfeuer nur ab einer bestimmten Personenzahl (20) zur Anzeige zugelassen.

Das umsichtige und verantwortungsbewusste Abbrennen eines Osterfeuers schließt auch eine sorgfältige Standortwahl mit ein, durch die verhindert wird, dass durch die Flammen oder Funkenflug ungewollte Brände entstehen.
          
Das Feuer muss folgende Mindestabstände einhalten:

  • 100 m zu bewohnten Gebäuden und sonstigen baulichen Anlage
  • 100 m zu Wald
  • 50 m zu öffentlichen Verkehrsflächen,
  • 15 m von Gehölzbeständen und Gewässern,
  • 10 m von befestigten Wirtschaftswegen,
  • 15 m breiter Ring um das Feuer, der frei von brennbaren Materialien ist.

Die Feuerstelle darf erst kurz vor dem Anzünden aufgeschichtet werden, damit Tiere keinen Unterschlupf suchen können und dadurch vor dem Verbrennen geschützt werden. (ah)

Formulare: